Samstag, 11. August 2012

Stammzellenspende: Hilfe für Pet und andere Kinder

Als Pêt zwei Monate alt war, wurde bei ihm eine schlimme Bluterkrankung, eine HLH, diagnostiziert. Derzeit wird er mit einer Chemotherapie behandelt, aber er ist noch viel zu klein um diese wegstecken zu können. 
Da seine Krankheit auf einen Gendefekt beruht, wird die Chemo ihn nie heilen, sondern nur die Symptome der Krankheit lindern. 

Heilbar ist die Krankheit nur durch eine Stammzelltransplantation. Unbehandelt endet sie tödlich.


Sehr erfreuliche Nachricht am 6.11.12: Pêt hat einen Spender gefunden !
Doch noch immer suchen viele andere Menschen einen genetischen Zwilling...

Wie kannst du helfen?


1. Teste, ob du als Stammzellenspender in Frage kommst !

Jeder ab 18 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist, kann sich typisieren lassen. Dabei wird dir lediglich Blut abgenommen. Die aus dem Blut gewonnen "Daten" kommen dann ins ZKRD (Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland). Wenn du als Stammzellenspender für Pêt oder jemand anderes in Frage kommst, wirst du benachrichtigt. Wichtig: Die Registrierung beinhaltet erst einmal noch keine bindende Verpflichtung, tatsächlich Stammzellen zu spenden. Genauere Informationen findest du hier.

Für Pet wurde eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen: Am Samstag, den 25. August 2012 von 11.30 bis 16 Uhr im St. Ansgar Klinikverbund, Klinik Diepholz Eschfeldstr. 8 49356 Diepholz.




Eine weitere Möglichkeit ist der direkte Weg über DKMS. Dort kannst du dich online registrieren und erhälst per Post ein Registrierungsset. Beide Möglichkeiten sind kostenlos für dich und mit keinerlei Pflichten verbunden.



2. Spende für die Typisierungsaktion !

Da jede Typisierung rund 50 Euro kostet ( Laborkosten usw.), sind sowohl die DKMS als auch Pêt, auf Spenden angewiesen. Auch so ermöglichst du die Aufnahme von neuen potenziellen Stammzellenspendern !

Hoffnung e.V. – Hilfe für Pet                                                                     
Konto-Nr.: 56027345                                                         
BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen                            

Verwendungszweck: Hilfe für Pet

DKMS 
Konto-Nr.: 179000546 
BLZ: 640 700 85


Bei jeder Suche bei benefind.de spendest du 1 Cent an die DKMS. Für dich ist die Suche jedoch kostenlos.


3. Informiere dich !


  • Hier findest du Informationen dazu, wie eine Typisierung funktioniert.





Quellen: http://www.rojnewsagency.com / http://hilfe-für-pet.de / http://www.ein-herz-fuer-kinder.de / http://www.hilfe-fuer-mathies-und-andere.de und dkms.de (© DKMS)

Donnerstag, 21. Juni 2012

Straßenkinder in Deutschland


"Sie werden zu Straßenkindern, die vor Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch geflohen sind und ihr Überleben mit Bettelei, Prostitution oder Kleindiebstahl sichern müssen."


Schwer vorstellbar das dies mitten in Deutschland passiert: Bis zu 2500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geraten in Deutschland jährlich auf die Straße. Etwa dreihundert davon ergeht es wie oben beschrieben.
Auch wenn dies im Vergleich zu den 80 Millionen Einwohnern eine zunächst kleine Zahl ist, muss etwas getan werden. 

Quelle: charity-label.de

Die meisten Straßenkinder sind mindestens 13 Jahre. Es sind ebenso viele Mädchen wie Jungen. Viele kommen aus ländlichen Gebieten und suchen die Anonymität der Großstädte. Dennoch: Sie träumen von Normalität und Geborgeniheit. Sie sind häufig unauffällig, stammen aus allen Gesellschaftsschichten und finden sich keineswegs n
ur unter bunthaarigen Punks. Sie möchten wieder zur Schule gehen oder ene Ausbildung beginnen.


Off Road Kids hilft diesen Kindern. Sie ist die einzige überregional tätige Hilfsorganisation für Straßenkinder in Deutschland. Ohne staatliche Zuschüsse betreibt die Off Road Kids Stiftung eigene Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln sowie eine Elternberatungshotline, zwei Kinderheime und ein Institut für Pädagogikmanagement. 2412 Kindern und Jugendlichen konnten Off Road Kids seit 1994 bereits helfen!


Du möchtest helfen?

  • Hier findest du ein Spendenformular von Off Road Kids. Du möchtest wissen, was mit den Spendengeldern gemacht wird? Hier findest du Antworten.
  • Informiere dich über weitere  Hilfsorganisationen für Straßenkinder in deiner Region. Vielleicht kannst du dort ebenfalls mit einer Spende oder aktiver Mithilfe helfen.

 Quelle: http://www.offroadkids.de/

Freitag, 8. Juni 2012

Kinderarbeit - terre de hommes hilft betroffenen Kindern

"Sie schleifen Diamanten, schleppen Kakaofrüchte durch die heiße Sonne und knüpfen Teppiche in stickigen Fabriken: Mehr als 115 Millionen Kinder müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften. Ihren Namen schreiben oder ein Buch lesen können sie nicht. Der Besuch einer Schule bleibt für viele Mädchen und Jungen ein bislang unerreichbarer Traum."



Ein Kind geht zur Schule ; lernt lesen, schreiben und rechnen ; macht einen Schulabschluss und erlernt einen Beruf. Die Kinder, mittlerweile Erwachsen, haben sich ihren Beruf selbst ausgesucht und können nun ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. So oder ähnlich funktioniert das Leben in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Aber nicht überall auf der Welt dürfen die Kinder zur Schule gehen. 306 Millionen Kinder, das sind fast viermal so viele Menschen wie in Deutschland leben, sind von Kinderarbeit betroffen. Ein großer Teil dieser Kind kann nicht zur Schule gehen und muss unter teilweise gefährlichen Bedingungen arbeiten. Das heißt sie arbeiten an gefährlichen Orten ( zum Beispiel Steinbrüche oder kommerziele Plantagen), sie leisten Nachtarbeit, arbeiten viele Stunden täglich oder werden als Sklaven gehalten.


In Zahlen:


306 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten weltweit. 

115 Millionen Kinder arbeiten unter gefährlichen Bedingungen.

5,7 Millionen Kinder unterliegen modernen Formen der Sklaverei.

22.000 Kinder sterben jährlich bei Arbeitsunfällen



Es gibt keine Arbeit, die nicht auch von Kindern verrichtet wird – außer hochqualifizierte Arbeit. Kinderarbeit ist meist eine Folge von Armut: Es gibt kaum billigere Arbeitskräfte als Kinder. Zwei von drei Kindern werden daher unterbezahlt. Doch Kinderarbeit ist nicht nur eine Folge, sondern auch eine Ursache für Armut: Kinder, die arbeiten müssen, können meist keine Schule besuchen, da sie dies zeitlich nicht schaffen, das Geld fehlt oder die Belastung zu groß ist. Wer nie eine Schule besucht hat, findet als Erwachsener kaum einen hochqualifizierten Job. Ein Teufelskreis.


Wie kann man helfen?

terre de hommes will die Kinderarbeit nicht generell bekämpfen, wohl aber jede Form der Ausbeutung. terre des hommes setzt sich dafür ein, Kinder aus der Zwangsarbeit zu befreien. Gefördert wird auch die Selbstorganisation arbeitender Kinder, die für bessere Arbeitsbedingungen und das Recht auf Gesundheit kämpfen. 



Wer wirksam gegen die Ausbeutung von Kindern vorgehen will, muss Alternativen schaffen: terre des hommes fordert, dass alle Kinder frei und kostenlos zur Schule gehen können.

  • Kaufe Produkte aus Fairem Handel oder mit einem seriöusen Sozialsiegel. Mehr Informationen findest du - hier - .
  • Spende einmalig oder regelmäßig an terre de hommes ! Wenn du von Kinderarbeit betroffene Kinder untestützen möchtest, wähle einfach "Kinderarbeit" unter Verwendungszweck.
  • Am 12.06.12 ist der Internationale "Tag gegen Kinderarbeit". Wenn du die Kinder an diesem Tag unterstützen möchtest, schaue auf folgender Seite: Biodeals.de hat nur Partner, die nachhaltig und fair produzieren. Sie haben eine Aktion eigens zu dem Tag ins Leben gerufen. Sie möchten noch mehr Menschen darauf aufmerksam machen, dass mit bewusstem Kaufen schon viel geschafft und Leben gerettet werden können. 10% des Tagesumsatzes werden an einen Verein gegen Kinderarbeit gespendet. Außerdem unterstützt du gleichzeitig durch den Kauf von fair produzierten Produkten die betroffenen Kinder !


    ( Quelle: http://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/kinderarbeit.html )

    Sonntag, 20. Mai 2012

    Sauberes Wasser rettet Leben

    Millenniumsentwicklungsziel 7:

    Bis 2015 Halbierung des Anteils der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser (von 65 Prozent auf 32 Prozent).

    Die Situation:

    Durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursachte Durchfallerkrankungen töten mehr Kinder als Aids, Tuberkulose und Malaria zusammen. 

    Täglich (!) sterben 3.000 Kinder unter 5 Jahren daran.

    Weltweit haben rund 780 Millionen Menschen kein sauberes Wasser. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu ausreichenden sanitären Anlagen.



    Die Situation verändern... 

    das versucht UNICEF! Wie? UNICEF hilft beim Brunnenbau und bildet Freiwillige aus, die die Anlagen instand halten und über Hygiene aufklären. Ein einfacher Brunnen mit Handpumpe versorgt zum Beispiel bis zu 500 Menschen mit sauberem Trinkwasser. Die Programme sind auf die besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen in ländlichen Regionen und Slums in den Metropolen ausgerichtet. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Schulen: Kinder lernen dort über Hygiene, Umweltschutz und Gesundheit und geben dieses Wissen auch an ihre Familien weiter. Allein regelmäßiges Händewaschen mit Seife kann die Zahl der Durchfallerkrankungen fast um die Hälfte reduzieren.


    Wie du helfen kannst:

    Mit den Spenden aus der Kampagne "Wasser wirkt" sollen bis 2015 mindestens 500.000 Kinder in sechs Ländern dauerhaft mit sauberem Trinkwasser, Latrinen und Informationen über Hygiene versorgt werden. Helfe dabei dieses Ziel zu erreichen:

    • Hier findest du ein Spendenformular für die vorgestellte Kampagne ! 10 Euro reichen um ein Kind langfristig zu versorgen, 25 Euro kostet ein Hygienepaket für eine ganze Familie. 
    • Du möchtest gerne genauere Informationen? Hier findest du eine sehr genaue und interessante, wie auch traurige Kampagneninformation, in der du viele weitere Infos findest. Am 29. Mai erscheint außerdem ein UNICEF-Sonderheft zum Thema Wasser und am 20 Juni das Fischer-Taschenbuch "Mein Recht auf Wasser" (Report).


    Donnerstag, 26. April 2012

    Abschied nehmen - Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten

    Julia ist immer noch Thema, beim Frühstück oder beim Zubettgehen. Manchmal auch zwischendurch, wenn André gerade an sie denkt. Dann sagt der Sechsjährige zum Beispiel zu seiner knapp dreijährigen Schwester Sophie: "Schade, dass du erst so spät geboren bist, und du sie nicht mehr kennen gelernt hast." Für André ist und bleibt Julia die Große, seine ältere Schwester, auch wenn diese noch nicht mal so alt wurde, wie André jetzt schon ist. Mit fünf Jahren starb das Mädchen an den Folgen des Tay-Sachs-Syndroms, einer seltenen Stoffwechselerkrankung, die genetisch vererbt wird.

    Julia kam im Oktober 1998 auf die Welt. Sie war ein ganz normales, lustiges Baby mit großen blauen Augen. "Aber irgendwann fiel auf das sie sich nicht normal weiter entwickelt: sie fing nicht an zu krabbeln oder sich zu drehen. Trotz der verschriebenen Krankengymnastik machte sie keine Fortschritte, sondern sogar Rückschritte.Das kleine Mädchen war knapp ein Jahr alt als sich der Verdacht der Ärzte bestätigte: Julia litt am Tay-Sachs-Syndrom, einer genetisch vererbten Krankheit, die meist im ersten Lebensjahr bemerkt wird und an der das Kind normalerweise bis zum vierten Lebensjahr stirbt.  

    Seit der Diagnose war im Leben der Familie nichts mehr, wie es vorher war, es ist eine verdrehte Welt, in der ein Kind vor den Eltern sterben soll. Die Eltern müssen sich mit Abbau und Tod, statt mit Aufbau und Zukunft auseinandersetzen.


    Das Leben bringt eine grausame Erkenntnis nach der anderen hervor: Sie werden nicht über einen Kindergartenplatz, über die Schulform, über den weiteren Lebensweg von Julia nachdenken. Es geht nur noch ums Jetzt." In der Zeit, in der Julia immer schwächer wird, werden ihre Eltern stärker: Sie lernen Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und versuchen, so viel zu genießen mit Julia, wie es eben geht. Das geht vor allem an Orten, wo der Tod kein Tabu ist, wo Sterblichkeit genauso gegenwärtig ist wie praktische Entlastung oder ein offenes Lachen: wie im Kinderhospiz "Balthasar" in Olpe. In dem Haus können sich Eltern mit ihren Kindern, die eine - so die Definition - lebensverkürzende Krankheit haben, entspannen von ihrem Kräfte zehrenden Alltag. "An diese Wochen erinnere ich mich sehr gerne. Das Balthasar ist für uns ein zweites Zuhause geworden", sagt Julias Mutter. Die Nähe, die sie dort mit anderen Betroffenen empfinden, erleben sie nur selten Zuhause, denn einige aus dem Umfeld ziehen sich im Laufe der fortschreitenden Krankheit zurück: "Beim Leid zuzusehen, erträgt nicht jeder", weiß die Mutter.

    Julia verliert langsam alle Fähigkeiten. Sie hört nichts mehr, sieht nichts mehr, sie bekommt Krampfanfälle, muss über eine Magensonde ernährt werden, Tag und Nacht braucht sie Pflege. Ende 2002 geht es Julia so schlecht, dass die Mutter glaubt, dass sie nicht mehr lange leben wird. "Ich war so verzweifelt, dass ich etwas tun musste, um mit diesem Gefühl umzugehen" Julias Mutter beginnt das Begräbnis zu planen: minutiös, bis ins letzte Detail. "Ich musste das einfach tun. Es hat mir geholfen, die Angst vor dem Tag loszuwerden." Julia hat noch ein Dreivierteljahr gelebt, dann ist sie im Oktober 2003 zu Hause in den Armen ihrer Eltern gestorben. Angst hatte die Mutter da keine mehr, denn "der Tod", so stellt sie heute fest, "hat für mich den Schrecken verloren".


    Auch heute noch, vier Jahre später, ist Julia mittendrin im Leben der Familie. Sie erzählen von ihr, erinnern sich an sie, im Wohnzimmer sind Fotos, eine Kerze mit der Gravur ihres Namens und kleine Spielzeuge von ihr. Das alles hält die Erinnerung wach, damit Julia sich nicht langsam aus dem Leben der anderen schleicht. Aus ihrem eigenen hat Julia sich verabschiedet. Mit dieser klaren Tatsache, dass es einfach keine neuen Geschichten mehr von, mit und über Julia geben wird, dass alles schon mal erzählt, erlebt und gedacht ist, dass Julias Zukunft schon zu Ende ist, damit mussten ihre Eltern und auch Bruder André erst zu leben lernen. Jedes der Familienmitglieder lernte und lernt das bis heute auf seine eigene Weise, aber geschafft haben sie es alle, kann die Mutter stellvertretend für die Familie heute sagen. Die Trauer ist dennoch spürbar. Im Gespräch über ihr verstorbenes Kind ist die Mutter immer mal wieder den Tränen nah. Die Traurigkeit darüber ist immer noch greifbar, aber die Lebensleere, die Ohnmacht, die Fragen nach dem Warum haben aufgehört sie zu quälen. Sie kann den Tod ihres Kindes annehmen. Bis dahin war es ein langer Weg.


    Kinderhospize:



    Der Bericht oben ist eine leicht verkürzte Version eines Berichtes von der Seite des Deutschen Kinderhospizverein e.V. ! Er zeigt eindrucksvoll, wie Familien mit dem Tod eines Kindes umgehen und wie verschieden dieser Umgang mit dem Tod sein kann. Auch schildert die Mutter der kleinen Julia, wo sie Hilfe bekamen. Das Kinderhospiz Balthasar, indem die Familie einige Wochen verbracht hatte, ist das erste Kinderhospiz in Deutschland und wurde im September 1998 eröffnet. Mittlerweile haben noch weitere Kinderhospize eröffnet, die den Familien kostenfreie Hilfe anbieten. Dort können die Familien gemeinsam mit dem erkrankten Kind einige Wochen Urlaub im Jahr machen. Alternativ kann auch das erkrankte Kind betreut werden, während sich die restliche Familie einmal Zeit für sich nimmt oder gemeinsam einen Urlaub macht. Im Kinderhospiz steht ihnen rund um die Uhr ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung, die das Kind pflegen, umsorgen,  ihm Geborgenheit geben oder Aktivitäten nach seinen Möglichkeiten anbieten. Die Einrichtung ist meist sehr vielfältig. So finden sich in einem Kinderhospiz meist Schwimm- bzw. Therapiebecken, Gartenanlagen mit Spiel- und Sitzmöglichkeiten, Snoozleräume, Spielzimmer, Wohn- und Essräume, Einzelzimmer für die erkrankten Kinder und natürlich Apartments für die restlichen Familienmitglieder. In der letzten Lebensphase des Kindes kann die Familie zu jeder Zeit im Haus sein. Die Kinder und Familien werden bis zum Tod und auch über diesen hinaus begleitet. So findet sich meist auch ein Abschiedsraum im Kinderhospiz, wo das verstorbene Kind noch einige Tage bleiben kann. Jedoch wird ein Kinderhospiz von den Familien immer auch als ein Ort des Lebens und nicht nur als ein Ort des Todes erlebt. Man lernt Menschen mit ähnlichen Schicksalen kennen, kann sich austauschen und beistehen. Die Zeit im Kinderhospiz ist eine Zeit in der sich die Familien wieder mehr auf sich, ihr krankes Kind und auch auf dessen Geschwister konzentrieren können, da sie mehr Zeit haben, Verantwortung abgeben können und endlich wieder etwas zur Ruhe kommen können.


    Weitere Informationen...
    1. Allgemeine Informationen zu Kinderhospizen
    2. So kannst du im Kinderhospiz helfen
    3. Weitere betroffene Kinder: Wenn Kinder sterben müssen - Kinderhospize in Deutschland
    4. Auch in dem Buch "Ein Regenbogen zu den Sternen" von der Gründerin des Hamburger Kinderhospizes Sternenbrücke erfährst du viel über Kinderhospize. Hier geht es zur Leseprobe!




     Quellen: Deutscher Kinderhospizverein e.V. / Kinderhospiz Balthasar Homepage

    Donnerstag, 5. April 2012

    Friedensdorf - ein Zuhause auf Zeit für kranke Kinder