Samstag, 8. September 2012

Action!Kidz - Kinder(n) helfen

Heute möchte ich euch das Projekt "Action!Kidz" der Kindernothilfe vorstellen, bei dem Kinder anderen benachteiligten Kindern helfen.


Kinder, die bei Action!Kidz mitmachen, sammeln Spenden, indem sie bei Nachbarn und Verwandten Hunde ausführen, Autos waschen oder andere kleinere Arbeiten übernehmen. Mit dem Geld, das sie damit verdienen, setzen sie sich für verschiedene Projekte ein. Im Jahr 2012 zum Beispiel für ein Projekt in Indonesien gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Damit helfen sie Kindern, wie Yeni und Citra:





Mitmachen können beispielsweise Gruppen oder Einzelpersonen aus Schulklassen oder Vereinen, die sich eine frei gewählte Zeit lang für das Projekt einsetzen. Dafür bekommen die zwischen 6 und 14 Jahre alten Kinder entsprechende Infopakete und Unterrichtsmaterial.

Die Kinder, die besonders viel Geld gesammelt haben, werden mit Preisen belohnt: Geldpreise (für die Schulklasse), ein Meet & Greet mit Culcha Candela und ein Graffiti-Workshop gibt es dieses Jahr zu gewinnen.

Mehr Informationen, findest du hier !!

Mittwoch, 5. September 2012

Helfen im Kinderhospiz

Man kann sich nur schwer vorstellen, was Eltern durchmachen, die erfahren, dass ihr Kind an einer lebensverkürzenden Krankheit leidet. Auch die Gefühle des erkrankten Kindes und seiner Geschwister sind nur schwer vorstellbar. Kinderhospize kümmern sich um solche Kinder und Familien. Gemeinsam mit der Familie oder alleine kann das erkrankte Kind bis zu 30 Tage im Jahr dort verbringen. Die Familie kann Verantwortung abgeben, allerdings nur wenn sie das will. Kraft tanken, mal wieder an sich denken... Auch eine Betreung in der letzten Lebensphase des Kinder und über den Tod hinaus ist möglich. 


Erstes Kinderhospiz Deutschlands eröffnete 1998

Die Arbeit des Kinderhospizes ist sehr komplex und bietet den Betroffenen eine große Entlastung. Ich habe lange recherchiert und einige Informationen zu dem Thema zusammen getragen. In dem Post "Stationäre Kinderhospize" habe ich diese dann veröffentlicht. In diesem Post möchte ich mich jedoch weniger mit der Arbeit der Kinderhospize beschäftigen, sondern viel mehr berichten, wie man den Kinderhospizen helfen kann. Dazu findest du im folgendem mehr:



 1. Ehrenamt


In einem Kinderhospiz gibt es einen großen Teil an festangestelltem Fachpersonal, welches die Kinder pflegt, betreut und sich um die Familien kümmert. Daneben beschäftigt jedoch fast jedes Kinderhospiz ehrenamtliche Helfer, die kontinuierlich mindestens einmal im Monat bei der Arbeit mithelfen. Da jedoch die Arbeit im Kinderhospiz sehr anspruchsvoll ist, wird von den Ehrenamtlern eine vorherige Teilnahme an einer Fortbildung erwartet. Nach einem Curriculum (Prüfung) kann man dann in dem Hospiz unentgeltlich mitarbeiten. Aufgaben können sein: die erkrankten Kinder individuell zu betreuen (vorlesen, spielen, snozeln, spazieren gehen oder fahren), die Hauptamtlichen in der Arbeit mit den Familien zu unterstützen oder einfach nur da zu sein. Weitere Aufgaben nach Absprache (z.B. Babysitting für Geschwisterkinder, Einkaufen, Gartenarbeit, Bürotätigkeiten u.ä.). Dies ist sicherlich die größte Hilfe, die man in einem Kinderhospiz leisten kann.  Man hilft den Familien direkt und nicht über andere Wege.
 

Ehrenamtliche im Kinderhospiz Balthasar

Wenn du Interesse hast, schaue im Post "Stationäre Kinderhospize" unter Punkt 2 nach einem Kinderhospiz in deiner Nähe und klicke auf den entsprechenden Link. Die Kinderhospize bieten auf ihren Seiten weitere Informationen und Kontaktdaten für Ehrenamtler. Dort wirst du über das weitere Vorgehen informiert.

 

 

2. Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit

 

Da die Kinderhospize bis zu 70 Prozent (!) mit Spenden finanzieren müssen, ist die Öffentlichkeit äußerst wichtig, um die Familien weiterhin unterstützen zu können. Auch Ehrenamtliche können zum Beispiel im Kinder- und Jugendhospiz Balthasar als Ansprechpartner für verschiedene Regionen zum Thema Kinderhospiz eingesetzt werden.

Wenn du Interesse hast, schaue doch mal auf der Homepage des Kinderhospizes Baltahasar oder eines Kinderhospizes in deiner Nähe nach.



3. Spenden


In Deutschland gibt es leider keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize, daher sind alle Kinderhospize jederzeit auf Spenden angewiesen. Die Zuschüsse der Kranken- und Pflegekassen reichen nicht aus - vor allem wird die Familie nicht als Ganzes berücksichtigt. Doch gerade die Betreuung der ganzen Familie ist sehr wichtig. Das Kinderhopiz Bethel hat die Baukosten in Höhe von 5,2 Millionen Euro aus Spenden finanziert und auch ein Kinderhospiz , welches bereits erröffnet ist, muss noch ca. 50 Prozent aus Spenden finanzieren.

Das Kinderhospiz Bethel eröffnete am  2. Mai 2012

Spenden kannst du daher in jedem Kinderhospiz in Deutschland. Die Spenden können einmalig oder in Form einer Dauerspende (fester Betrag wird monatlich abgebucht) erfolgen. In dem Post "Stationäre Kinderhospize" findest du unter Punkt 2. alle stationären Kinderhospize mit Links. Entscheide selbt, wo du helfen möchtest!




Ich hoffe ich konnte einen Einblick geben, wie man Kinderhospize am besten unterstützen kann. Weitere Informationen zu Kinderhospizen findest du hier:



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Quellen:

http://www.bundesverband-kinderhospiz.de/files/080902_grundsatzpapier_aktuell.pdf
http://www.kinderhospiz-nikolaus.de/de/foerderverein/spenden/spenden.php

Samstag, 11. August 2012

Stammzellenspende: Hilfe für Pet und andere Kinder

Als Pêt zwei Monate alt war, wurde bei ihm eine schlimme Bluterkrankung, eine HLH, diagnostiziert. Derzeit wird er mit einer Chemotherapie behandelt, aber er ist noch viel zu klein um diese wegstecken zu können. 
Da seine Krankheit auf einen Gendefekt beruht, wird die Chemo ihn nie heilen, sondern nur die Symptome der Krankheit lindern. 

Heilbar ist die Krankheit nur durch eine Stammzelltransplantation. Unbehandelt endet sie tödlich.


Sehr erfreuliche Nachricht am 6.11.12: Pêt hat einen Spender gefunden !
Doch noch immer suchen viele andere Menschen einen genetischen Zwilling...

Wie kannst du helfen?


1. Teste, ob du als Stammzellenspender in Frage kommst !

Jeder ab 18 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist, kann sich typisieren lassen. Dabei wird dir lediglich Blut abgenommen. Die aus dem Blut gewonnen "Daten" kommen dann ins ZKRD (Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland). Wenn du als Stammzellenspender für Pêt oder jemand anderes in Frage kommst, wirst du benachrichtigt. Wichtig: Die Registrierung beinhaltet erst einmal noch keine bindende Verpflichtung, tatsächlich Stammzellen zu spenden. Genauere Informationen findest du hier.

Für Pet wurde eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen: Am Samstag, den 25. August 2012 von 11.30 bis 16 Uhr im St. Ansgar Klinikverbund, Klinik Diepholz Eschfeldstr. 8 49356 Diepholz.




Eine weitere Möglichkeit ist der direkte Weg über DKMS. Dort kannst du dich online registrieren und erhälst per Post ein Registrierungsset. Beide Möglichkeiten sind kostenlos für dich und mit keinerlei Pflichten verbunden.



2. Spende für die Typisierungsaktion !

Da jede Typisierung rund 50 Euro kostet ( Laborkosten usw.), sind sowohl die DKMS als auch Pêt, auf Spenden angewiesen. Auch so ermöglichst du die Aufnahme von neuen potenziellen Stammzellenspendern !

Hoffnung e.V. – Hilfe für Pet                                                                     
Konto-Nr.: 56027345                                                         
BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen                            

Verwendungszweck: Hilfe für Pet

DKMS 
Konto-Nr.: 179000546 
BLZ: 640 700 85


Bei jeder Suche bei benefind.de spendest du 1 Cent an die DKMS. Für dich ist die Suche jedoch kostenlos.


3. Informiere dich !


  • Hier findest du Informationen dazu, wie eine Typisierung funktioniert.





Quellen: http://www.rojnewsagency.com / http://hilfe-für-pet.de / http://www.ein-herz-fuer-kinder.de / http://www.hilfe-fuer-mathies-und-andere.de und dkms.de (© DKMS)

Donnerstag, 21. Juni 2012

Straßenkinder in Deutschland


"Sie werden zu Straßenkindern, die vor Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch geflohen sind und ihr Überleben mit Bettelei, Prostitution oder Kleindiebstahl sichern müssen."


Schwer vorstellbar das dies mitten in Deutschland passiert: Bis zu 2500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geraten in Deutschland jährlich auf die Straße. Etwa dreihundert davon ergeht es wie oben beschrieben.
Auch wenn dies im Vergleich zu den 80 Millionen Einwohnern eine zunächst kleine Zahl ist, muss etwas getan werden. 

Quelle: charity-label.de

Die meisten Straßenkinder sind mindestens 13 Jahre. Es sind ebenso viele Mädchen wie Jungen. Viele kommen aus ländlichen Gebieten und suchen die Anonymität der Großstädte. Dennoch: Sie träumen von Normalität und Geborgeniheit. Sie sind häufig unauffällig, stammen aus allen Gesellschaftsschichten und finden sich keineswegs n
ur unter bunthaarigen Punks. Sie möchten wieder zur Schule gehen oder ene Ausbildung beginnen.


Off Road Kids hilft diesen Kindern. Sie ist die einzige überregional tätige Hilfsorganisation für Straßenkinder in Deutschland. Ohne staatliche Zuschüsse betreibt die Off Road Kids Stiftung eigene Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln sowie eine Elternberatungshotline, zwei Kinderheime und ein Institut für Pädagogikmanagement. 2412 Kindern und Jugendlichen konnten Off Road Kids seit 1994 bereits helfen!


Du möchtest helfen?

  • Hier findest du ein Spendenformular von Off Road Kids. Du möchtest wissen, was mit den Spendengeldern gemacht wird? Hier findest du Antworten.
  • Informiere dich über weitere  Hilfsorganisationen für Straßenkinder in deiner Region. Vielleicht kannst du dort ebenfalls mit einer Spende oder aktiver Mithilfe helfen.

 Quelle: http://www.offroadkids.de/

Freitag, 8. Juni 2012

Kinderarbeit - terre de hommes hilft betroffenen Kindern

"Sie schleifen Diamanten, schleppen Kakaofrüchte durch die heiße Sonne und knüpfen Teppiche in stickigen Fabriken: Mehr als 115 Millionen Kinder müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften. Ihren Namen schreiben oder ein Buch lesen können sie nicht. Der Besuch einer Schule bleibt für viele Mädchen und Jungen ein bislang unerreichbarer Traum."



Ein Kind geht zur Schule ; lernt lesen, schreiben und rechnen ; macht einen Schulabschluss und erlernt einen Beruf. Die Kinder, mittlerweile Erwachsen, haben sich ihren Beruf selbst ausgesucht und können nun ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. So oder ähnlich funktioniert das Leben in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Aber nicht überall auf der Welt dürfen die Kinder zur Schule gehen. 306 Millionen Kinder, das sind fast viermal so viele Menschen wie in Deutschland leben, sind von Kinderarbeit betroffen. Ein großer Teil dieser Kind kann nicht zur Schule gehen und muss unter teilweise gefährlichen Bedingungen arbeiten. Das heißt sie arbeiten an gefährlichen Orten ( zum Beispiel Steinbrüche oder kommerziele Plantagen), sie leisten Nachtarbeit, arbeiten viele Stunden täglich oder werden als Sklaven gehalten.


In Zahlen:


306 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten weltweit. 

115 Millionen Kinder arbeiten unter gefährlichen Bedingungen.

5,7 Millionen Kinder unterliegen modernen Formen der Sklaverei.

22.000 Kinder sterben jährlich bei Arbeitsunfällen



Es gibt keine Arbeit, die nicht auch von Kindern verrichtet wird – außer hochqualifizierte Arbeit. Kinderarbeit ist meist eine Folge von Armut: Es gibt kaum billigere Arbeitskräfte als Kinder. Zwei von drei Kindern werden daher unterbezahlt. Doch Kinderarbeit ist nicht nur eine Folge, sondern auch eine Ursache für Armut: Kinder, die arbeiten müssen, können meist keine Schule besuchen, da sie dies zeitlich nicht schaffen, das Geld fehlt oder die Belastung zu groß ist. Wer nie eine Schule besucht hat, findet als Erwachsener kaum einen hochqualifizierten Job. Ein Teufelskreis.


Wie kann man helfen?

terre de hommes will die Kinderarbeit nicht generell bekämpfen, wohl aber jede Form der Ausbeutung. terre des hommes setzt sich dafür ein, Kinder aus der Zwangsarbeit zu befreien. Gefördert wird auch die Selbstorganisation arbeitender Kinder, die für bessere Arbeitsbedingungen und das Recht auf Gesundheit kämpfen. 



Wer wirksam gegen die Ausbeutung von Kindern vorgehen will, muss Alternativen schaffen: terre des hommes fordert, dass alle Kinder frei und kostenlos zur Schule gehen können.

  • Kaufe Produkte aus Fairem Handel oder mit einem seriöusen Sozialsiegel. Mehr Informationen findest du - hier - .
  • Spende einmalig oder regelmäßig an terre de hommes ! Wenn du von Kinderarbeit betroffene Kinder untestützen möchtest, wähle einfach "Kinderarbeit" unter Verwendungszweck.
  • Am 12.06.12 ist der Internationale "Tag gegen Kinderarbeit". Wenn du die Kinder an diesem Tag unterstützen möchtest, schaue auf folgender Seite: Biodeals.de hat nur Partner, die nachhaltig und fair produzieren. Sie haben eine Aktion eigens zu dem Tag ins Leben gerufen. Sie möchten noch mehr Menschen darauf aufmerksam machen, dass mit bewusstem Kaufen schon viel geschafft und Leben gerettet werden können. 10% des Tagesumsatzes werden an einen Verein gegen Kinderarbeit gespendet. Außerdem unterstützt du gleichzeitig durch den Kauf von fair produzierten Produkten die betroffenen Kinder !


    ( Quelle: http://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/kinderarbeit.html )

    Sonntag, 20. Mai 2012

    Sauberes Wasser rettet Leben

    Millenniumsentwicklungsziel 7:

    Bis 2015 Halbierung des Anteils der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser (von 65 Prozent auf 32 Prozent).

    Die Situation:

    Durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursachte Durchfallerkrankungen töten mehr Kinder als Aids, Tuberkulose und Malaria zusammen. 

    Täglich (!) sterben 3.000 Kinder unter 5 Jahren daran.

    Weltweit haben rund 780 Millionen Menschen kein sauberes Wasser. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu ausreichenden sanitären Anlagen.



    Die Situation verändern... 

    das versucht UNICEF! Wie? UNICEF hilft beim Brunnenbau und bildet Freiwillige aus, die die Anlagen instand halten und über Hygiene aufklären. Ein einfacher Brunnen mit Handpumpe versorgt zum Beispiel bis zu 500 Menschen mit sauberem Trinkwasser. Die Programme sind auf die besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen in ländlichen Regionen und Slums in den Metropolen ausgerichtet. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Schulen: Kinder lernen dort über Hygiene, Umweltschutz und Gesundheit und geben dieses Wissen auch an ihre Familien weiter. Allein regelmäßiges Händewaschen mit Seife kann die Zahl der Durchfallerkrankungen fast um die Hälfte reduzieren.


    Wie du helfen kannst:

    Mit den Spenden aus der Kampagne "Wasser wirkt" sollen bis 2015 mindestens 500.000 Kinder in sechs Ländern dauerhaft mit sauberem Trinkwasser, Latrinen und Informationen über Hygiene versorgt werden. Helfe dabei dieses Ziel zu erreichen:

    • Hier findest du ein Spendenformular für die vorgestellte Kampagne ! 10 Euro reichen um ein Kind langfristig zu versorgen, 25 Euro kostet ein Hygienepaket für eine ganze Familie. 
    • Du möchtest gerne genauere Informationen? Hier findest du eine sehr genaue und interessante, wie auch traurige Kampagneninformation, in der du viele weitere Infos findest. Am 29. Mai erscheint außerdem ein UNICEF-Sonderheft zum Thema Wasser und am 20 Juni das Fischer-Taschenbuch "Mein Recht auf Wasser" (Report).