Samstag, 25. Februar 2012

Deutsches Kinderhilfswerk hilft Kindern in Armut


2,5 Millionen Kinder leben heute in Deutschland in Armut. Also jedes sechste Kind - in einem der reichsten Länder der Erde. Und diese Situation verschlechtert sich derzeit dramatisch.

Sozial schwache Familien haben oftmals keine Möglichkeiten, ihre Kinder mit mehr als dem Allernötigsten zu versorgen. Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder die Scheidung der Eltern können diese Kinder in dramatische Notlagen führen. Arme Kinder haben schlechtere Aussichten für ihre schulische und berufliche Ausbildung, werden schlechter mit materiellen Gütern versorgt, sind zuweilen fehlernährt, leiden aufgrund der wirtschaftlichen Situation ihrer Familie unter körperlichen und seelischen Belastungen und haben oft weniger Freunde. Gerade angesichts der Tatsache, dass deutsche Kinder (im Alter von 6 bis 17 Jahren) heute insgesamt über 10 Milliarden Euro zur Verfügung haben, wird die eigene Armut der Kinder als diskriminierend, ausgrenzend und beschämend empfunden.


Wie kannst du helfen?
  
Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt seit vielen Jahren benachteiligte Kinder in Deutschland. Sie bieten gezielte Geldspenden sowohl als einmalige oder Dauerspende an.
  • Im Post "Kinder in Deutschland" findest du viele weitere Informationen zu der Organisation und einen Link zum Spendenformular!
  • Du hast ein eigenes Geschäft oder kennst jemanden mit einem eigenen Geschäft? Dann stelle doch eine Spendendose auf. Die Dose wird für dich aufgestellt und wieder abgeholt: So kannst du ganz leicht helfen. Weitere Informationen zur Spendendose!
  • Werde Fördermitglied! Mit nur 10 Euro im Monat kannst du vielen Kindern helfen und erhälst zusätzlich noch weitere Informationen von der Organisationen. Informiere dich hier über Fördermitglieder!
  • Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten zu helfen. Hier findest du andere Hilfsideen!




Quellen: ARMUT.de / www.dkhw.de

Kinderrechte in Deutschland

Kinderrechte in Deutschland: Dafür wird genug getan? Nein. Auch wenn sich in den letzten 20 Jahren viel getan hat und es vielen Kindern in Deutschland geholfen wird, gibt es noch immer Kinder denen nicht geholfen wird oder die garnichts von ihren Rechten wissen.Vor fast 20 Jahren trat die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Kraft! Seitdem arbeiten die unterschiedlichsten Kinderrechtsorganisationen und viele andere engagierte Menschen daran, die Kinderrechte in Deutschland bekannt zu machen und sie auch durchzusetzen. Allerdings führte eine vom Deutschen Kinderhilfswerk gemachte Umfrage unter 1026 Kindern im Alter zwischen 6 und 15 Jahren zu folgenden Ergebnissen: Nur jedes 7. Kind kennt die UN-Kinderrechtskonvention! Dies ist wirklich sehr erschreckend und traurig.

Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk

20 Jahre waren Zeit, die UN-Kinderrechtskonvention bekanntzumachen. Hier sind die Schulen in Deutschland aufgefordert, das Thema endlich im Unterricht aufzugreifen, wie es im Lehrplan steht. Auch wenn in Deutschland Kinder vor Krieg und Ausbeutung geschützt sind, bleiben noch viele Handlungsbedarfe. Insbesondere zu berücksichtigen ist hier die Situation der fast 3 Millionen Kinder und Jugendlichen,die von Armut betroffen sind. Auch wird Kindern, die nach Deutschland geflohen sind, nicht ausreichend geholfen.

Was kannst du tun?


  • Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die Kinderrechte nicht in der Verfassung stehen. Bereits seit 2004 engagiert sich das Aktionsbündniss Kinderrechte dafür, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Hunderte Organisationen haben sich angeschlossen und es wurden bereits 48.912 Stimmen abgegeben. Doch dies reicht nicht. Wieso sollen die Kinderrechte ins Grundgesetzbuch? Weil damit Staat und Gesellschaft das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten anerkannt werden, die Förderung und der Schutz für Kinder verbessert werden und Kinder gehört und beteiligt werden, wenn es um ihre Belange geht. Unterschreibe noch heute und helfe damit bei einem wichtigen Schritt für die Kinderrechte in Deutschland! 

  • Ebenfalls wichtig ist es die Kinder über ihre Rechte aufzuklären. Hier findest du die UN-Kinderechtskonvention. Außerdem findest du unter folgendem Link eine kinderfreundliche Version, die UNCEF zur Aufklärung der Kinder erstellt hat. Diese kannst du ausdrucken und an Kinder verteilen bzw ihnen vorlesen, erklären usw.
Quelle:  http://www.kinderpolitik.de/

Dienstag, 17. Januar 2012

Welche Kinder Hilfe brauchen:

Wer Geld spenden möchte, muss nicht nur entscheiden an welche Organisation und welche Kontienente das Geld gehen soll, sondern kann sich auch überlegen, wem es helfen soll. Kranken Kindern, armen Kindern oder Waisenkindern: Es gibt viele die Hilfe brauchen! Damit du gezielter nach Spendenmöglichkeiten suchen kannst, die dort helfen wo du helfen möchtest, habe ich fast alle Posts dieses Bloges in die folgenden 6 Themengebiete einsortiert: Armut, Naturkatastrophen, Krankheit, Tod, Verbrechen, Waisenkindern/Heimkindern. Alle Posts sind verlinkt und bieten Einblicke und weitere Links zu diesen Themen. Wenn du lieber etwas über die Organisationen und deren Hilfsangebote erfahren willst, schaue hier "Wer hilft wo und wie?".


1. Armut 

Viele Kinder auf dieser Welt leiden unter Armut. Auf diesem Blog habe ich hauptsächlich über die unterschätzte Kinderarmut in Deutschland geschrieben. Außerdem findest du auf der Seite "Aktuelles" (unten) ein Bericht über die katastrophale Lage in Ostafrika, wo bereits 2 Millionen Kinder als Folge der Armut mangelernähert sind.




2. Naturkatastrophen

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan, sowie ein starkes Erdbeben in Haiti - schreckliche Naturkatastrohen der letzten Jahre, an die sich noch fast alle Menschen erinnern können. Auch die Kindern vor Ort spüren die Auswirkungen: Einige haben ihre Eltern verloren, ihre Häuser sind zerstört oder sie haben mit bleibenden Schäden zu Leben. Hier findest du drei Posts zu diesem Thema:


3. Krankheit 

Um Kindern mit Krebs, Aids/HIV oder anderen lebensbedrohlichen Krankheiten zu helfen, müssen wir uns erstmal mit den Krankheiten auseinander setzen. Es ist sehr schwer mit diesen oder auch anderen, scheinbar harmlosen Krankheiten zu leben. Mehr zu dem Thema findest du hier:




4. Tod 

Die Vorstellung das Kinder sterben müssen ist schrecklich. Doch auch sterbende Kinder sind Kinder und brauchen Hilfe. Viele Kinder werden beispielsweise gemeinsam mit ihren Familien in Hospizen auf ihrem letzten Weg betreut und begleitet.  Doch manche Kinder sterben auch schon vor oder der kurz nach der Geburt. Für diese Kinder fehlt es oft an passender Kleidung. Auch die Betreuung der Eltern und eine Beerdigungen sind nicht immer garantiert. Weitere Informationen findest du hier:




5. Verbrechen 

Einige Kinder haben auch mit den Auswirkungen von schlimmen Verbrechen zu kämpfen. Beispielsweise in Afrika sind viele Kinder betroffen, doch kaum einer weiß davon. Doch auch in Europa passieren schlimme Dinge: Rene Hasee und Madleine McCann sind seit vielen Jahren verschwunden. Was mit ihnen passiert ist, weiß niemand. Weitere Informationen:




6. Waisenkinder/ Heimkinder

Viele Kinder müssen ohne ihre Eltern zurecht kommen. Die meisten leben dann in Heimen oder Waisenhäusern. Dort sollen sie das bekommen, was ihnen fehlt. Im folgenden Stelle ich Steven vor, einen Waisenjungen aus Kenia und drei Kinderheime/Waisenhäuser:

* Der Bericht befindet sich weiter unten auf der verlinkten Seite.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Flüchtlingskinder in Deutschland

Mary ist 17 Jahre alt. Sie verließ unter dramatischen Umständen ihr Herkunftsland Uganda, um den Soldaten der Rebellenarmee nicht länger als Sexsklavin dienen zu müssen. Mit Hilfe einer kirchlichen Organisation erreichte sie nach einer dreimonatigen Odyssee Berlin. Ihren Asylantrag lehnten die Behörden ab. Seitdem ist Mary geduldet. Ständig von der Abschiebung bedroht, kämpft sie sich durch den deutschen Behördendschungel, um ihre Miete bezahlen zu können und einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Mary ist eines von 40.000 Flüchtlingskindern in Deutschland, denen unsere Regierung gleiches Recht und ein Aufwachsen in Würde verweigerte. Flüchtlings­kinder können nur bei akuten Schmerzen zum Arzt. Sie erhalten nur zwei Drittel des sonst allen zustehenden Existenz­minimums (Hartz IV). Sie haben oftmals einen eingeschränkten Zugang zu Bildung. Das Asyl­bewerber­leistungs­gesetz stempelt sie zu Kindern zweiter Klasse.


So wie Mary geht es vielen. Jährlich kommen hunderte minderjähriger Flüchtlinge nach Deutschland. Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung, Vertreibung, Hunger und Naturkatastrophen. Sie stehen ohne ihr Zuhause, ihre Familie, ihre Freunde da. Eigentlich sollte diesen Kindern nach der UNO-Kinderrechtskonvention von 1989 ein besonderer Schutz zustehen. Die »Menschenrechtserklärung für Kinder« verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, bei allen staatlichen Maßnahmen, die Kinder betreffen, deren Wohl zu berücksichtigen. Auch soll kein Kind wegen seiner nationalen Herkunft ungleich behandelt werden. Doch die Furcht, eine liberale Haltung könne mehr Flüchtlinge anziehen und höhere Kosten verursachen, ist offenbar größer als die moralischen Bedenken. 


Das kannst du tun:

Campact hat jetzt eine Unterschriftaktion gestartet und fordert das diskriminierende Sondergesetz endlich abzuschaffen. Sobald über 50.000 Menschen unterzeichnet haben, wollen sie den Appell an Sozialministerin von der Leyen persönlich überreichen. Dafür fehlen noch mehr als 12.000 Unterschriften. Helf diesen Kindern und unterzeichne den Appell: Link zur Unterschriftenaktion!

Die Unterschriftnaktion wurde eingestellt und mit folgendem, erfreulichen Kommentar begründet:


"Am 18. Juli 2012 hat das Bundesverfassungsgericht die bis dahin geltenden Leistungen des Asylbewerberleistungsgesetzes als evident unzureichend, menschenunwürdig und verfassungswidrig beurteilt. Ab sofort und zum Teil rückwirkend müssen Leistungen nach Hartz4 ausgezahlt werden. Ein riesiger Erfolg für die Betroffenen. Die Regierung wird aufgefordert, ein neues Gesetz vorzulegen. Wir haben die Aktion deshalb vorläufig abgestellt. Je nach Qualität des kommenden Gesetzesvorschlag werden wir die Kampagne wieder aufnehmen."


(Quellen: http://www.campact.de/migration und http://www.amnesty.de)

Dienstag, 3. Januar 2012

Maryia - Kampf um Leben und Tod

Die kleine Maryia (4) aus Weißrussland musste in ihren jungen Jahren schon so viel Schreckliches erleben. 240 000 Euro entscheiden über Leben und Tod von Maryia! Sie leidet an einem Neuroblastom im Bauchraum, eine der häufigsten Tumorerkrankung bei Kindern. Und der Krebs streut: Die Lymphknoten der Leber sind bereits befallen. Die Folge: Das Kind leidet Höllenqualen durch starke Bauchschmerzen. Doch das Geld für die Behandlung, welches die Eltern sammelten reicht nicht. Die Fortführung der Behandlung kostet rund 240 000 Euro. Die Familie ist nicht in der Lage, dieses Geld aufzubringen. Doch ein Abbruch der lebensnotwendigen Behandlung wäre das Todesurteil für das kranke Mädchen ! 


"Ein Herz für Kinder" will der kleinen Maryia helfen, kann jedoch nicht alle Kosten decken. Deshalb wird dringend um eine Spende mit dem Kennwort "Maryia" gebeten:

BILD hilft e.V. - „Ein Herz für Kinder“
Kennwort: Maryia
Spendenkonto: 067 67 67
Deutsche Bank Hamburg
BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00
BIC: DEUTDEHH

(Quelle: Ein Herz für Kinder - Weltweit)

Samstag, 31. Dezember 2011

UNICEF hilft HIV- infizierten Kindern in Sambia


In Sambia sterben fast 100.000 Menschen im Jahr an Aids. (Einwohner ca 13,5 Millionen)

Eine Million sind infiziert, darunter 100.000 Kinder. Sie haben sich fast alle bei ihren HIV-positiven Müttern angesteckt. Ihre Überlebenschancen sind sehr gering, da die wenigsten medizinisch behandelt werden. Kaum eines der infizierten Kinder in Sambia wird älter als 5 Jahre. Darüber hinaus haben schon mehr als 700.000 Kinder durch die Krankheit ihre Mutter oder ihren Vater verloren.



Doch viele Familien haben kein Geld, um ihre infizierten Kinder behandeln zu lassen. Drei von vier Menschen in Sambia leben unterhalb der Armutsgrenze. Schon die Fahrt zu den oft weit entfernten Gesundheitsstationen ist unbezahlbar; ganz zu schweigen von den Kosten für Medikamente und Labortests. Die lebensverlängernden Medikamente erreichen nur die wenigsten an Aids erkrankten Kinder. Schlechte Nahrungsversorgung verschärft die Situation der Kinder noch - in Sambia ist jedes zweite Kind chronisch mangelernährt. Aids ist in Sambia nach wie vor ein Tabuthema. Nur rund zwölf Prozent aller Menschen haben sich bereits auf HIV testen lassen. Aus Angst vorr Diskriminierung sprechen an Aids erkrankte Eltern meist nicht mit ihren Kindern über ihre Krankheit. Wird de Aids-Tod eines Elternteils bekannt, werden die Mädchen und Jungen häufig gemieden oder von Nachbarn und Schulkameraden gehänselt. Viele Waisen gehen nicht mehr zur Schule, da sie Mutter oder Vater im Haushalt und auf dem Feld ersetzen müssen. Viele verwaiste Mädchen, die bei Verwandten oder in Kinderhaushalten leben, werden Opfer sexuellen Missbrauchs, da ihnen der Schutz der Eltern fehlt. 

Wie hilft UNICEF? 


UNICEF hilft landesweit, die Betreuung HIV-positiver Kinder zu verbessern. UNICEF stellt Medikamente zur Verfügung, damit Infektionen unterdrückt werden und die Überlebenschancen der Kinder steigen. Außerdem stattet UNICEF Gesundheitsstationen aus. Ergänzend dazu hilft UNICEF, medizinisches Personal in rund 100 Kliniken im Umgang mit HIV-positiven Patienten zu schulen. UNICEF unterstützt zudem ein Programm für die Betreuung vergewaltigter Mädchen in Lusaka, viele von ihnen sind AIDS-Waisen. Im Universitätskrankenhaus erhalten sie medizinische und psychologische Betreuung.UNICEF unterstützt zudem die Aufklärungsarbeit unter Jugendlichen und richtet mobile Gesundheitsstationen ein, um Familien in entlegenen Gebieten versorgen zu können. (Quelle: UNICEF - Projekte)


In der letzten Umfrage "Über welche Kinderhilfsorganisation würdest du gerne mehr erfahren?" hat UNICEF gewonnen. Daher habe ich diesen Bericht geschrieben. Dies ist jedoch nur eines von vielen Projekten, die UNICEF durchführt. Wenn du mehr erfahren willst über die Arbeit von UNICEF, schaue hier:

  •  Auf der Seite "Organisationen im Überblick" erhälst du eine kurze Information über die Ziele von UNICEF ( und von vielen weiteren Organisationen.)
  • Unter diesem Link findest du den Button "Zu den Projekten" ( in dem Kasten "UNICEF-Projekte im Überblick). Dort sind alle Projekte einmal nach Ländern und einmal nach Themen sortiert. Wenn dich ein Projekt besonders interessiert, klicke einfach darauf und du erhälst ausführliche Informationen!
Und so kannst du UNICEF unterstützend:
  • Mit einer einmaligen Spende: Hier findest du das Spendenformular !
  • Werde Fördermitglied! Mit einem Mindestbetrag von 10 Euro jährlich kannst du UNICEF regelmäßig unterstützen. Weitere Informationen dazu, findest du hier.
  • Auch möglich ist eine Projektpatenschaft für mindestens 20 Euro monatlich. Dabei kann man sich für eines dieser Themen entscheiden: AIDS-Projekte, Bildungsprojekte, gegen Gewalt an Mädchen, Wasserprojekte, gegen Kinderarbeitprojekte oder für den Wiederaufbau in Haiti. Weitere Informationen!
  • Spende Hilfsgüter! Zum Spendenshop gelangst du hier.